Toni

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Immer, wenn man jemanden fragt, wie er zur Musik gekommen ist, gibt es darauf entweder eine ellenlange oder eine leider viel zu oberflächliche Antwort. Zum Glück ist auf unserer Website genügend Platz, um etwas mehr von mir zu erzählen.

Zur Musik gekommen bin ich in allererster Linie durch meinen Urgroßvater und weniger durch den Rest meiner Familie. Er ist die einzige musikalische Wurzel der Familie und spielte leidenschaftlich Klarinette und Akkordeon.  Niemals aber ließ er mich direkt an seine Instrumente und so nahm ich schon früh die Töpfe aus Omas Küche und nervte alle Nachbarn. Zu meinem Glück ließ mich meine Oma weiterspielen und die Begeisterung für das Trommeln konnte sich seit früher Kindheit weiterentwickeln.

Mit ungefähr 11 Jahren begann Ich Musikunterricht für Keyboard zu nehmen und lernte nebenbei Gitarre spielen.  Nach ein paar Jahren wollte ich dann unbedingt an das, im Unterrichtsraum herumstehende, Schlagzeug und so bekam ich ein paar Übungsstunden, was mich wohl nachhaltig zu diesem Instrument gebracht hat.  Ich zitiere hier gerne meinen Ausbilder Jürgen Albrecht, der in der Zeit meiner Ausbildung als Veranstaltungstechniker, mir viel über Musik und die Welt beigebracht hat. „Wenn du ein Instrument lernst, lerne zuerst es wie eine Trommel zu benutzen und Groove zu erzeugen, denn er ist das, was die Musik zusammenhält.“ In der Schule folgte dann ein Hang zur Mittelaltermusik. Meine Musiklehrerin Frau Meier war und ist leidenschaftlicher In Extremo Fan und diese Leidenschaft mussten wir, Wohl oder Übel, irgendwann mit teilen. Mit noch zwei Freunden gründeten wir die Mittelalterband Unsingbar. Mit den Jahren kamen neue Instrumente und Leute hinzu und auch ich bestellte meinen ersten Dudelsack. Wir spielten auf vielen, auch größeren Veranstaltungen der Stadt und es war eine erfüllte Zeit.  Die Jahre der Mittelaltermärkte waren gekommen und sie vergingen erst, als Ich für ein Jahr nach Neuseeland ging und die Band sich auflöste.  Nun zurück, wollte ich unbedingt wieder aktiv mit anderen Musikern Musik machen. Die Gelegenheit bot sich, als Paule mir von seiner Suche nach Bandkollegen berichtete und so gründeten wir die Idee der Band Richtung Exil. Schnell wurde das Projekt größer aufgezogen und mit Dennis und Clara haben wir, denke Ich, zwei professionelle Musiker an Board.

Ich hoffe wir können im Nächsten Jahr in eine Saison voller Auftritte und auch neuen Songs starten und auch innerhalb der Stadt Magdeburg Menschen ansprechen und mit unserer Musik begeistern.

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